✖ Kapitel eins – Die Prinzessin

Lasst mich die Geschichte von einem jungen Mädchen erzählen, einem Mädchen das starb um mit ihrem Geliebten auf Ewig vereint zu sein…

Es geschah vor vielen, vielen Jahren, ein junges und reines Mädchen verliebte sich in einen Mann in den sie sich nicht verlieben durfte. Diese Liebe verstieß gegen die gesellschaftliche Moral. Sie wusste ganz genau das sie ihn nicht lieben durfte, diese Liebe würde niemals gestattet werden, doch dies hielt das junge Mädchen, die allseits kleine Prinzessin – wie sie oft von ihren Eltern bezeichnet wurde – nicht davon ab ihre Liebe weiter und weiter wachsen zu lassen. Das junge Mädchen versuchte es nichteinmal die stetig wachsende Blume, die von schmerzhaften Dornen umrangt war, am reichlichen Wachsen zu hindern. Sie war solch eine dumme Prinzessin, ein Mädchen das gleich zu Anfang hätte die Blume schneiden sollen, doch sie hatte den Moment verpasst und der Schmerz wurde immer größer und größer…

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✖ Prolog

In Japan, so sagt man, sei der Weg zur Hölle mit Spinnenlilien (Higanbana) versehen. Egal wohin man sieht, überall blühen die blutroten Blüten. Auf den Weg zur Hölle versinkt jede einsame und sündige Seele in diesem blutroten Meer, in diesem Feuermeer der Hölle. Es gibt kein Entkommen, niemand kann seine Augen davor verschließen…

Man nennt mich das „Higanbana Mädchen“, ich bin diejenige die dich auf den langen und qualvollen Weg zur Hölle begleitet, denn ich kenne den Weg ganz genau, schließlich ist dieser Ort der einzigste zu dem ich jemals wieder zurückkehren kann.

Die Hoffnung auf die Gande der Götter ist bereits verloren gegangen…

✖ Kapitel drei – reset button

Er schwimmt unbekümmert seine Kreise, auf und ab, so anmutig das ich Angst habe ihn zu berühren, ihn somit zu beschmutzen und zu zerbrechen. Fische sind so empfindlich, so zart, so wunderschön. Leise und sanft tanzen sie im dunklen blau. Es ist so absurd, aber dennoch: ist der Goldfisch eigentlich glücklich? Kann er in seinem mickrigen, eingeengten und bemitleidenswerten Goldfischglas glücklich sein? Kann er Glücklich zwischen all den anderen sein?
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✖ Prolog

Ich frage mich was damals passiert wäre, hätte ich mich nicht diesem Mädchen gewidmet. Wäre mein Schicksal anders verlaufen? Ich erinnere mich noch genau an diesen einen Tag, es war an einem schönen Frühlingstag, alses schien wie immer, jeder ging seinen unbekümmerten Leben nach. Die Leute des kleinen Dorfes genossen das Wetter, widmeten sich ihren Gärten, betätigten ihre Feldarbeit oder erledigten ein paar Einkäufe. An diesem Tag hatte ich mich dazu entschieden einen kleinen Spaziergang zu machen, da meine Mutter wieder eine ihrer Putzanflälle bekam – schnell das Weite suchen. Vielleicht hätte ich damals zu Hause bleiben sollen.

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✖ „When will we meet, my friend?“

Jeden Tag sitze ich an meinem Fenster und schaue aus selbigen hinaus. Betrachte die Welt durch diese farblose Scheibe und fühle mich dadurch von allen anderen abgeschirmt. Mir kommt es vor als würde ich in einen kleinen Aquarium sitzen, wie ein kleiner Fisch. Doch manchmal ist es für mich in Ordnung. Ja, manchmal möchte ich gerne in diesen farblosen Aquarium sitzen und einfach die Welt dort draußen betrachten. Die Welt mit all ihren Farben, mit all ihrer Trauer und all ihrem Glück, es befriedigt mich. Habe ich genug davon verlasse ich dieses Aquarium und springe  in das Meer dort draußen, schwimme mit all den anderen Fischen. Doch manchmal kommt mich hier jemand besuchen, schwimmt mit mir, bleibt eine gewisse Zeit bei mir ehe ihn die Strömung wieder zu den anderen Fischen treibt. Es ist ein Kommen und Gehen. Weiterlesen

✖ Farblos

Seit ich das erste Mal bemerkt habe das es Menschen gibt die eine Farbe besitzen, zwischen all den grauen und farblosen Gestalten, habe ich mir gewünscht ebenfalls eine Farbe zu besitzen. Ein hübsches Orange oder ein strahlendes und intensives Blau, die Farbe war mir egal, absolut egal. Das einzigste was mich interessierte war das ich eine Farbe haben besitzen wollte. Somit fing ich an darauf hin zu arbeiten, versuchte mich weiter zu entwickeln und strebte jeden Tag nach solch einer strahlenden und wunderbaren Farbe, so schön das sie unwirklich wirkte. Ich fing an die Menschen zu beneiden die hervorstachen, mein Neid fraß sich in mich hinein.

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✖ Kapitel zwei – I want to die, I want to die, gently.

I want to die, I want to die, gently.

Nehme diese kleine Medizin die du mir gabst, sie lässt mein Herz lebendig werden, ich spüre es in meiner Brust schlagen. Es tanzt. Hörst du es? Poch . . . Poch . . . Poch . . . Poch. Ähnelt nicht mein Herzschlag dem Ticken der Uhr? Tick . . . Tack . . . Tick . . . Tack. Meine Zeit läuft ab, unsere Zeit läuft ab und du willst es nicht wahrhaben. Du lässt mich nicht gehen, ich versinke weiterhin in deiner Liebe. Du gibst mir fortgehend deine Medizin, machst mich von dir abhängig. Hast du Angst alleine zu sein? Habe ich Angst alleine zu sein? Warum gehe ich nicht? I’ll disappear completely. Bin ich Glücklich? Ich weiß es nicht.

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✖ Kapitel eins – It’s show time!

Die Angst versteckt sich in den Tiefen der Sehnsucht. Ich fühle mich wie in einem gläsernen Würfel. Die Fratzen aller anderer tummeln sich um mich herum, das Bild verschwimmt. Sie himmeln mich an, himmeln mich. Allesamt sind sie heute wiedermal nur hier um mir bei meinem Leiden zuzusehen. „Ladies and Gentleman – thank you!“ Es gefällt ihnen was sie sehen, ist dies nicht wunderbar? Ich bekomme all diese Aufmerksam Dank einem banalen Gefühl, dass sogleich für mich einfach nur unbeschreiblich ist. Wie viele Vorstellungen gab es wohl schon? Ich kann sie nicht mehr zählen, sie sind vergessen. Jede Vorstellungen hat etwas eigenes, man sollte sich nicht an das erinnern was den Namen Vergangenheit trägt. Was vergangen ist, ist die Nichtigkeit meines Lebens.

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